Corona-Neustarthilfe: Einschränkungen

Nach der Aufhebung fast aller Corona-Maßnahmen stellt sich die Frage, ob die wirtschaftliche Tätigkeit von Antragstellenden weiterhin coronabedingt eingeschränkt ist. Zur Vereinfachung und Beschleunigung des Bewilligungsprozesses werden seit 19.05.2022 Fragen bei Erst- und Änderungsanträgen auf Neustarthilfe 2022 als Pflichtfelder aufgerufen.
Hintergrund: Bisher mussten Antragstellende nur auf Nachfrage der Bewilligungsstelle den Coronabezug schriftlich darlegen.
Folgende Fragen werden nun als Pflichtfelder aufgerufen:
•    Sind Sie weiterhin von staatlichen Coronamaßnahmen im Förderzeitraum ab April 2022 betroffen? Wenn ja, von welchen? (Ein „Nein“ bedeutet nicht, dass Sie nicht antragsberechtigt sind, wenn Sie in der folgenden Frage plausibel Ihre individuelle Betroffenheit darlegen können)
•    Von welchen individuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie ist Ihr Geschäft im Förderzeitraum ab April 2022 betroffen?
Hinweis
Sind weiterführende Angaben oder Belege erforderlich, kann die Bewilligungsstelle diese wie bisher anfordern. Bereits abschließend gestellte Anträge sind nicht betroffen.


Bundesrat: Viertes Corona-Steuerhilfegesetz

Der Bundesrat hat am 10.06.2022 dem Vierten Corona-Steuerhilfegesetz zugestimmt, welches der Bundestag am 19.05.2022 beschlossen hatte. Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet.
In Kraft treten können dann erweitere Abschreibungsmöglichkeiten für Firmen, die verlängerte Homeoffice-Pauschale für Arbeitnehmer und Vorschriften zur steuerfreien Auszahlung eines Pflege-Bonus.


Grundsteuer: Erklärungsabgabe ab Juli 2022


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