Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

EU-Staaten müssen nach einer Pressemitteilung der EU-Kommission die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung besser umsetzen, das zeigt eine aktuelle Risikobewertung. Es wurden zu diesem Thema aktuell vier Berichte veröffentlicht: der supranationale Risikobewertungsbericht enthält eine aktuelle Analyse der aktuellen Risikobereiche, in denen es zu Geldwäsche bzw. Terrorismusfinanzierung kommen kann. Er soll die Mitgliedstaaten unterstützen, Risikobereiche zu erkennen und anzugehen. Anhand der Bewertung von Prominenten Fällen von Geldwäsche im Finanzwesen sollen Mängel der derzeitigen Aufsicht und Zusammenarbeit aufgezeigt und Wege zur Behebung eingeleitet werden. Es werden dabei zehn bekannt gewordene Fälle intensiv analysiert und aufgearbeitet. Die zentralen Meldestellen spielen dabei eine große Rolle. Dank der von der EU-Kommission eingesetzten Plattform FiU wurde die Zusammenarbeit in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die verbleibenden Schwachpunkte sollen durch Datenzugriff, Informationsaustausch, IT-Systeme und die Funktion der FIU-Plattform in der Zukunft durch konkrete Änderungsvorschläge verschwinden.