EEG-Meldepflicht

Die EEG-Meldepflicht macht viele Unternehmer zu Stromlieferanten. Wer Dienstleister auf seinem Betriebsgelände mit Strom versorgt, muss das i.d.R. der Bundesnetzagentur melden, gem. Energiesammelgesetz. Daher sollten die Unternehmer klären, was sie melden müssen und ob es Ausnahmen gibt. Das am 01.01.2019 in Kraft getretene Energiesammelgesetz hat (teilweise rückwirkend) 14 Gesetze und Verordnungen rund um Energie und Stromversorgung geändert. Ohne es zu ahnen, werden viele Unternehmer und auch Privathaushalte zum Stromlieferanten und unterliegen damit der EEG-Meldepflicht. Hier ist die EEG-Definition entscheidend, wer als Stromlieferant gilt. Auch der Gratis-Strom unterliegt der EEG-Meldepflicht und diese gilt auch rückwirkend, denn das Gesetz gilt seit Jahresbeginn. Sofern die Meldepflicht ignoriert wird, drohen Sanktionen, wie bspw. der Wegfall von Fördermitteln.